Unsere Firmengeschichte

Von jeher verbunden: Schreinerei und Bestattungen

In Jahren, als von Friedwald und Urnenbestattung noch niemand gesprochen hat, war es der Schreiner, der die Särge für die Verstorbenen baute. So kommt es, dass auch noch in der heutigen Zeit sehr viele Bestatter aus dem Berufsfeld des Schreiners kommen. So auch bei uns:

Im Januar 1901 gründete Ernst Wirz sen. die Schreinerei Wirz in Königswinter-Niederdollendorf. Als sein Sohn, Ernst Wirz jun., mit 14 Jahren die Schule beendete, ging er bei seinem Vater in die Lehre und arbeitete dort bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht.

Wie in vielen anderen Familien in Deutschland auch, hinterließen die Wirren des zweiten Weltkrieges auch hier ihre Spuren. Nach seiner Freilassung aus russischer Gefangenschaft im Jahr 1947 übernahm Ernst Wirz jun. die Firma von seinem Vater.

Durch sein Können und seine handwerklichen Fähigkeiten erreichte die Schreinerei Wirz eine weit über die Grenzen von Königswinter reichende Bekanntheit. Besonders die vielen Villen im Bonner Stadtteil Bad Godesberg tragen noch heute die Handschrift von Ernst Wirz jun. in ihren alten Treppen und Türen.

Ernst Wirz jun. in russischer Gefangenschaft am Schwarzen Meer

Das Haus Hauptstraße 120

Ernst Wirz jun. (rechts) mit zwei Gesellen und einem Lehrling.

Mit auf dem Foto (unten) Walter Wirz

Das Haus Hauptstraße 120 nach 1960

Später bildete er seine beiden Söhne Ernst-Willi und Walter im Schreinerhandwerk aus. Welche die Firma im Jahr 1976 übernahmen. Durch den Einsatz neuer Maschinen und Werkzeuge konnten sie die Fertigung von Fenstern und Türen automatisieren und trugen somit zur weiteren Bekanntheit der Schreinerei Wirz bei.

Die Brüder Ernst-Willi und Walter gegen Ende der 1970er

Im Jahr 1993 entschied sich Frau Elisabeth Lemmerz aus Königswinter-Altstadt, ihr Bestattungshaus weiterzugeben und in den verdienten Ruhestand zu treten. In den beiden Wirz-Brüdern sah sie ihre Firma in gute Hände gegeben. Seit diesem Zeitpunkt gab es das Bestattungshaus Wirz-Lemmerz.

Im Jahr 2003 verstarb Ernst Wirz jun. im Alter von 94 Jahren

Auch der bis dato jüngste Sproß der Familie, Stephan Wirz, fühlte sich der Arbeit mit dem Holz verbunden. Im Jahr 2006 übernahm er die Geschicke der Schreinerei und die beiden Brüder Ernst-Willi und Walter leiteten das Bestattungshaus.

Im Jahr 2007 verabschiedete sich der ältere der beiden Brüder, Ernst-Willi, in den verdienten Ruhestand.

Am 1. September 2012 verstarb Ernst-Willi, für uns alle zu früh, im Alter von 71 Jahren

Seit 2012 übernimmt auch Stephan Wirz immer mehr Aufgabenbereiche im Bestattungshaus, da sein Vater Walter den Wunsch gehegt hatte, sich ganz langsam auch auf den verdienten Ruhestand vorzubereiten. Wann Walter diesen Schritt wagen möchte, weiß er selbst noch nicht so genau. Noch steht er aber mit vollem Ehrgeiz und großem Eifer mitten im Berufsleben und ist für alle seine Kunden immer da; mit der Gewissheit, die lange Familientradition auf gutem Wege in die Zukunft zu sehen.