Maßnahmen und Einschränkungen für Beisetzungen wegen des Coronavirus
Stand: 20.08.2021

Die Landesregierung hat eine neue Fassung der CoronaSchVO NRW veröffentlicht. Sie tritt am Freitag, 20.08.2021, in Kraft und hat aktuell Gültigkeit bis zunächst zum 17.09.2021.

Die Verordnung ist komplett neu gefasst: 
Bestattungen / Trauerfeiern gelten ab 20.08.2021 als „Veranstaltungen“ nach § 2 Abs. 9 CoronaSchVO. Es gibt keine eigene Regelung mehr. 

Die Kontrolle von 3G und Ausweispapieren ist ab Inzidenz von 35 in geschlossenen Räumen vorgeschrieben! Die Kontrolle erfolgt durch den Halleninhaber/Gastwirt, § 4 Abs. 5 Satz 1 CoronaSchVO. Es müssen keine Teilnehmerlisten mehr erstellt werden!

NEU: Nur noch zwei Inzidenzstufen 
Es gibt nur noch einen Inzidenzwert, der das Greifen von strengeren Maßnahmen auslöst, den Inzidenzwert 35. Andere Inzidenzwerte aus vorherigen Fassungen der Corona-Schutzverordnung und damit auch die vier bisherigen Inzidenzstufen entfallen.

"Liegt (...)die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt oder landesweitan fünf Tagen hintereinander bei  dem Wert von 35 oder darüber, dürfen in dem jeweiligen Gebiet die (...) Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden." Da der Wert von 35 landesweit aktuell erreicht ist, greifen die Regelungen ab Freitag, 20. August 2021, einheitlich in ganz Nordrhein-Westfalen. Fällt die landesweite (NRW) Inzidenz wieder unter 35, gilt der Inzidenzwert des jeweiligen Landkreises (z.B. Rhein-Sieg-Kreis) oder der Kreisfreien Stadt (z.B. Bonn).
 
3G-Nachweis für Trauerfeiern in Hallen ab Inzidenz 35
(3G = Geimpft, genesen, getestet)

Mit Blick auf steigende Infektionszahlen sieht die Corona-Schutzverordnung ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests vor, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Diese Regel gilt für folgende Bereiche:
Veranstaltungen in Innenräumen
Innengastronomie
Großveranstaltungen im Freien (ab 2.500 Personen)

Die Kontrolle erfolgt durch den Halleninhaber/Gastwirt, § 4 Abs. 5 Satz 1 CoronaSchVO.
Es müssen keine Teilnehmerlisten mehr erstellt werden!
 
Für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und Unterkünfte für Geflüchtete sowie stationären Einrichtungen der Sozialhilfe gilt die 3G-Regel generell, also nicht erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35.

Zählweise Kinder und Jugendliche
Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren gelten wegen der Schulpflicht aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Kinder und Jugendliche über 15 Jahren können auch ihren Schülerausweis als 3G-Nachweis vorlegen.
 
Maskenpflicht und AHA+L-Regeln
Es besteht weiterhin unabhängig von Inzidenz-Werten und für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen mit Publikumsverkehr, in Warteschlangen sowie bei Großveranstaltungen im Freien (außer am Sitzplatz).

Die AHA gelten ansonsten generell weiterhin als Empfehlung, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln sind in Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr verpflichtend umzusetzen.