Maßnahmen und Einschränkungen für Beisetzungen wegen des Coronavirus
Stand: 28.12.2021

Die Landesregierung hat eine neue Fassung der CoronaSchVO NRW veröffentlicht. Sie tritt am Freitag, 28.12.2021, in Kraft und hat aktuell Gültigkeit bis zunächst zum 12.01.2022.

Die Verordnung ist komplett neu gefasst: 
Bestattungen / Trauerfeiern gelten ab 28.12.2021 als „Veranstaltungen“ nach § 2 Abs. 9 CoronaSchVO. Es gibt keine eigene Regelung mehr. 

Es gibt im Vergleich zur vorherigen Verordnung vom 17.12.2021 KEINE Veränderungen.

Insbesondere gilt die in den Medien diskutierte "10-Personen" Grenze in NRW NICHT FÜR TRAUERFEIERN!

Es gibt also keine Begrenzung der Teilnehmerzahl für Trauerfeiern in der CoronaSchVO. 
Die Friedhofsträger können im Rahmen ihres Hausrechts aber weiter gehende Begrenzungen der Personenzahl festlegen. 

In geschlossenen Räumen gilt ab 28.12.2021 für alle Teilenhmenden die Maskenpflicht. 



FürBestattungen wesentlich: 3G für Bestattungen und Trauerfeiern bleibt!
Bestattungen / Trauerfeiern sind nach § 4 Abs. 1 Nr. 7 CoronaSchVO weiter als 3G-Veranstaltung möglich.

Die 3G-Regelung gilt für Bestattungen und Trauerfeiern vor der Bestattung unter freiem Himmel UND in geschlossenen Räumen. 

NEU:  Maskenpflicht für ALLE Teilnehmer in geschlossenen Räumen!
Die neue Corona-Schutzverordnung sieht keine Maskenpflicht im Freien vor.

Für Trauerfeiern in geschlossenen Räumen gilt ab 28.12.2021 grundsätzlich eine Maskenpflicht, § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO. 

Die bisherigen Erleichterungen für immunisierte Personen wurden gestrichen.
 
Maskenpflicht und AHA+L-Regeln
Es besteht weiterhin unabhängig von Inzidenz-Werten und für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen mit Publikumsverkehr, in Warteschlangen sowie bei Großveranstaltungen im Freien (außer am Sitzplatz).

Die AHA gelten ansonsten generell weiterhin als Empfehlung, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln sind in Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr verpflichtend umzusetzen.